Die Reste der Burgruine können besichtigt werden
Burgruine Schwanberg

Der Name „Schwanberg“ ist die deutsche Übersetzung des 1056 genannten Ortes „Odelisnic“ und bedeutet Schwentberg. Dies deutet auf die Rodungstätigkeit des Schwendens hin und kann als Hinweis auf die Gründung der Burg Schwanberg auf dem Josefiberg gedeutet werden.
Archäologische Grabungen erbrachten den Beweis der Existenz einer ersten Burganlage für das 9. bzw. 10. Jahrhundert. Offensichtlich steht diese Burg in engem Zusammenhang mit der karolingischen Landnahme. 1056 wurden Burg dem Eigentümer Eppo entzogen und kam an das Bistum Brixen. Die Bischöfe von Brixen setzten vermutlich im 12. Jahrhundert die Herren von Stein aus dem Lavanttal als Verwalter ein.
Diese später als Herren von Pettau emporgestiegene Familie besaß Schwanberg bis zu ihren Aussterben. Zwischen 1240 und 1255 wurde die Burg ausgebaut. 1266 wurde sie vom Böhmenkönig Ottokar II. Przemysl belagert und eingenommen. Nach dem Aussterben der männlichen Linie der Pettauer im 15. Jahrhundert folgten die Herren von Schaumberg, die Stubenberger, die Spangsteiner und die Galler. Unter den Galler wurde die durch die Baumkircher Fehde des 15. Jahrhunderts stark in Mitleidenschaft gezogene Burg aufgelassen und größtenteils geschleift. Unter Einbeziehung des hinteren Turmes errichteten sie das Renaissanceschloss Schwanberg.
Seit Oktober 2004 werden archäologische Grabungen durchgeführt, und somit wurden und werden Teile der Altburg wieder freigelegt.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.at
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Lage: 46.7551, 15.1930