BurgVoitsberg

Burgruine Obervoitsberg

Burgruine Obervoitsberg

Die Burgruine kann von außen besichtigt werden

Um die Straße Graz - Judenburg unter die Kontrolle der Grazer Regierung zu bekommen, veranlasste der steirische Landesherr Otakar IV die beiden Untervögte von St. Lamprecht Gottfried von Dürnstein und Konrad von Kienburg 1173 zum Bau dieser Feste und nannte sie Vogtesperch. Diese Burg war landesfürstlicher Besitz und wurde 1183 erstmals erwähnt.

Die nächsten Besitzer der Burg waren die Babenberger Herzöge Leopold der V, 1192 Leopold VI, 1194 die eigentlichen Gründer Voitsbergs. Ab 1230 war Friedrich der Streitbare Besitzer. 1246 war die Burg die Winterresidenz der Herzogin Gertrudis, einer Nichte des letzten Babenbergers. 1250 brach mit dem Tod des Kaisers Friedrich II eine furchtbare, herrscherlose Zeit an.

Das Raubrittertum nahm überhand. Von 1260 - 1278 hausten böhmische Söldner auf der Burg. Danach kam Obervoitsberg wieder in den Besitz des Landesherren, damals Rudolf von Habsburgs erstgeborenen Sohn Albrecht. 1283 - 1626 wurde die Feste durch Vögte und Pfandinhaber verwaltet. Über 100 Jahre verwaltete die Familie Racknitz die Burg. 1626 kaufte Graf Sigmund Wagensberg, der Besitzer von Schloss Greißenegg die Feste. 1798 wurde die Burg durch Blitzschlag und Brand zerstört. 1877 mussten die Grafen Wagensberg Konkurs anmelden. Obervoitsberg gelangte zuerst an den Kohlegewerken Zang und von diesem an die Graz-Köflacher Eisenbahn- und Bergwerksgesellschaft. Seit 1910 ist die Burg im Besitz der Stadt Voitsberg.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.at

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Lage: 47.0522, 15.1511