Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Nussberg

Die Geschichte der Burg reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück, den ein "Ruodeger de Nuzperch" scheint bereits 1148 in einer Urkunde als Zeuge auf. Die Nussberger waren Ministeriale der Herzöge von Kärnten. Ein "Chunradus de Nuzprech" begegnet uns Ende des 12. Jahrhunderts. Er war ebenfalls ein Ministerale der Kärntner Herzöge, zugleich aber auch Lehensmann des Nonnenklosters Göss, dem Nussberg im 13. Jahrhundert gehörte.
In dieser Zeit wurde die Burg erweitert und ausgebaut. Um 1300 starben die Nussberger aus, die Burg fiel daraufhin in den Besitz der Värber, den damaligen Besitzern von Frauenstein. 1487 im Krieg zwischen König Fridrich III und dem Ungarn Corvinus wurde Nussberg von den Ungarn erobert.
Erst nach Wochen konnten die Ungarn zur Kapitulation gezwungen werden. Agnes die Tochter des letzten Värbers überschrieb die Burg ihrer gleichnamigen Tochter der Gemahlin von Christoph Welzer von Eberstein. Nach dem Tode des kinderlosen Veit Welzer wurde das Erbe geteilt. 1588 kam Nussberg an die Schwester Welzers, Anna Maria, Gemahlin Ehrenreichs von Trauttmansdorf. Diese verkaufte Nussberg 1636 an Adam von Gablhofen. 1708 wurde die bereits zur Ruine gewordene Burg an Franz Andreas von Mayrhofen verkauft und mit der Herrschaft Kraig vereinigt. Im Jahr 1854 wurde Nussberg von Gräfin Theresia von Göss erworben. In der folgenden Zeit wechselt der Besitz der Burg innerhalb der Familie von Goess. Heute ist die Ruine in Privatbesitz und wird wieder ausgebaut.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.at/ktn/kaernten.html
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 46.7801, 14.3136