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Burgruine Nieder-Hornburg

Burgruine Nieder-Hornburg

Die Burgruine kann besichtigt werden

Die Burg Nieder-Hornburg wurde mit ihrer Zwillingsburg Hoch-Hornburg im 12. Jahrhundert erbaut. Sie sanden im Besitz der Grafen von Görz, die sie an ihre Ministerialen verlehnten.

Als solche begegnen uns um die Mitte des 12. Jahrhunderts ein "Seilbunch und Hermann de Horinbrech". 1152 wird in einer Salzburger Urkunde ein "Gotefridus de Hornbrech" genannt. Um die Wende des 12. Jahrhunderts scheinen die Burgen in den Besitz der Herzoge von Steiermark gekommen zu sein. 1315 kauften die Brüder von Hornburg vom Graf Heinrich von Görz die Burgen zu rechtem Eigen, trotzdem scheinen sie aber im Besitz der Görzer geblieben zu sein, denn 1381 reversierte Fritz der Ebersteiner dem Grafen Meinhard von Görz die Behausung zu Hornberg.

Wahrscheinlich waren die Burgen nach dem Aussterben der Hornberger an die Görzer zurückgekommen, die sie an die Ebersteiner verliehen. Durch den Frieden von Pusarnitz waren die Besitzungen der Görzer an Kaiser Friedrich III gefallen, der Hornburg 1461 an Andrä von Greiseneck verlieh. Nachdem die Greisenegger in wirtschaftliche Schwierigkeiten kamen, verkauften die Gläubiger 1581 Hornburg an Siegmund Welzer. 1584 wurde Welzer von Erzherzog Karl mit der Herrschaft belehnt. um 1630 kam die Herrschaft im Kaufweg an Georg David Christallnigg und blieb in dessen Familie bis 1940. Der Verfall der beiden Burgen begann wahrscheinlich im 17. Jahrhundert, denn bereits 1688 waren sie laut Valvasor Ruinen. Heute befinden sich die beiden Ruinen in Privatbesitz.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.at/ktn/kaernten.html

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 46.8279, 14.5592