Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Neu-Bolanden

Die Burg Neu-Bolanden, auch Neubolanden, ist die Ruine einer Spornburg und heute ein Kulturdenkmal. Sie liegt auf dem 276 Meter hohen „Schlossberg“ unmittelbar östlich der Ortsgemeinde Bolanden im Donnersbergkreis in Rheinland-Pfalz.
Die Burg wurde im 13. Jahrhundert von den Reichsministerialen von Bolanden erbaut und 1258 bis 1262 erstmals erwähnt. Im 14. Jahrhundert gab es infolge von Teilungen Auseinandersetzungen um Anteile an der Burg. Mitte des 14. Jahrhunderts wurde Neu-Bolanden Kurpfalz zu Lehen aufgetragen. Später kam sie in den Besitz der Grafen von Nassau-Weilburg und wurde Anfang des 15. Jahrhunderts ausgebaut. Während des Bauernkrieges 1525 wurde die Burg ausgeplündert und anschließend niedergebrannt. Die Ruine wurde beim Wiederaufbau zu einem wohnlichen Schloss umgestaltet. Nach einer spanischen Besetzung im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg 1689 von den Franzosen während des Pfälzischen Erbfolgekriegs zerstört und um 1822 abgebrochen.
Anlage+
Von der rechteckigen Anlage in Spornlage sind nur noch wenige Mauerreste vorhanden. Weite Bereiche der Burg wurden im 19. Jahrhundert abgebrochen. Ein Bild aus dem 17. Jahrhundert vermittelt einen Eindruck der Burg. Man erkennt noch Reste des Halsgrabens.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.de/thread.php?threadid=1343
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 49.6392, 8.0137