BurgPinswang

Burgruine Loch

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Die Reste der Burgruine können besichtigt werden

Die Höhlenburg wurde wahrscheinlich im 13. Jahrhundert von den Herren von Rettenberg-Hoheneck angelegt, die in der Nähe mit der Burg Vilseck einen weiteren Stützpunkt besaßen. 1265 wird ein Burgmann Conradus de Foramine (Loch) urkundlich erwähnt. Ab 1315 erscheint die kleine Veste in den Tiroler Raitbüchern, spätestens seit diesem Jahr muss sich die Anlage in Besitz der Grafen von Tirol befunden haben. Der Besitzübergang erfolgte wahrscheinlich gewaltsam. Hintergrund war der Streit der Herren von Hoheneck bzw. der Grafen von Montfort und der Grafen von Tirol um die Vorherrschaft im Lechtal. Die Burghüter auf Loch waren den Hauptleuten der nahen Burg Ehrenberg unterstellt.

1328 wurde das Castrum in Loch erneut belagert. Möglicherweise wollten die Hohenecker den Verlust der Burg rückgängig machen, die Belagerung scheint jedenfalls erfolglos geblieben zu sein. 1348 wurde die Bevölkerung des Lechtales dem Pfleger von Ehrenberg unterstellt. Die kleine Höhlenburg war damit weitgehend überflüssig geworden, ab 1352 wurde kein Burghüter mehr bestellt. Die Anlage scheint kurz danach aufgegeben worden zu sein. Wahrscheinlich diente die Ruine 1546 nochmals als Befestigung gegen die Truppen des Schmalkaldischen Bundes, die hier bei Füssen die Landesgrenze überschritten. Der Chronist Martin Burglechner kann 1609 nur noch von einer Ruine der ehemaligen Höhlenburg berichten.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 47.5487, 10.6759