Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Lindau

Die Burg Lindau ist die Ruine einer Höhenburg an der Nuthe auf einem in ein Sumpfgelände reichenden Sandsporn nahe Lindau im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt.
Vermutlich ist die Burg im 9. bis 10. Jahrhundert erbaut worden worauf Funde slawischer Scherben hindeuten. 1179 wurde die Burg unter dem Herren Evererus von Lindau erstmals urkundlich erwähnt. Den Landbewohnern diente die Burg beim Herannahen von Feinden, besonders während des Dreißigjährigen Krieges, als Fluchtburg. Im 15. Jahrhundert wurde die Burg ausgebaut und 1863 der Burgturm in der Zeit der askanischen Restauration durch Herzog Leopold Friedrich erneuert.
Anlage+
Die Burganlage auf einem steil nach Westen und Norden abfallendem Abhang zur Nuthe verfügte über eine Hauptburg mit zentral gelegenem Bergfried und eine durch einen großen Graben abgetrennte Vorburg. Haupt- und Vorburg waren durch eine Zugbrücke verbunden. Die aus Ziegelsteinen bestehende Umfassungsmauer der Oberburg und der runde, zwölf Meter starke Bergfried mit 2,6 Meter dicker Mauer sowie das doppelte Eingangstor sind noch gut erhalten.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.0377, 12.0986