Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Karlsberg

Die Geschichte der Burg Karlsberg ist sehr bewegt. Sie nimmt ihren Ausgang von dem Hochfreien Leopold de Projern, der erstmalig 1106 als "Liutpolt de Prewarin" aufscheint. Dessen Sohn Karl (nachweisbar von 1137 bis 1164) gilt als Erbauer der Burg. Sein Sohn nannte sich 1169 bereits Wichard von Karlsberg.
Da ein Bruder von Marschall Heinrich II von Karlsberg an der Verschwörung gegen den Herzogssohn Ludwig beteiligt war, verlor dieser das Vertrauen Herzog Meinhards und legte seine Marschallswürde nieder. Sein Nachfolger Konrad Aufenstein gelangte 1294 auch in den Besitz der Burg. Die Empörung der Aufensteiner wegen dem Entzug des Marschallamtes im Jahre 1368 hatte auch den Verlust der Burg zur Folge.
Im Laufe der dadurch entstandenen Kämpfe wurde die Burg Karlsberg zerstört. Bald wird sie jedoch wieder Pfandweise verliehen. So hatte 1466 Jakob von Ernau, Karlsberg pflegeweise inne, auf ihn folgte 1470 Berthold Mager. 1499 reversierte Jörg Waldenburger die Burg, welche im Kaiser Maximilian verpfändet hatte. Als weitere Pfleger scheinen Blasy Hölzl (1506) und Andrä Rauber (1511) auf. 1550 verpfändete Erzherzog Ferdinand das Schloss an Siegmund Khevenhüller, der es 1586 von Erzherzog Karl kaufte. Auf ihn folgte 1629 Franz von Hatzfeld. 1663 war Rudolf Freiherr von Wangler im Besitz der Burg. Dieser dürfte vermutlich auch das Schloss erbaut haben, denn 1688 schrieb Valvasor über die Burg: "... an jetzo aber ist es bis auf den Grund ruiniert ..." . 1687 ging Karlsberg im Kaufweg an Kardinal Freiherr von Goess über. Schloss und Ruine sind heute noch im Besitz der Familie.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.at/ktn/kaernten.html
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Lage: 46.7273, 14.3116