Die Reste der Burgruine können besichtigt werden
Burgruine Hauenstein

Die Burg Hauenstein ist die Ruine einer Höhenburg im Landkreis Aschaffenburg im bayerischen Spessart, zwischen dem Hof Hauenstein und Mensengesäß im Kahlgrund.
Die Burg Hauenstein, das sogenannte Räuberschlösschen, lag auf einem Hügel über dem Schloßgrundgraben, einem Bach der der Kahl zufließt. Eine Senkung scheidet den Burghügel der Burg von der Höhe, auf welcher sich der große, neue Hof Hauenstein befindet. Durch einen quer zum Bachbett angelegten Erdwall konnte der Oberlauf des Baches aufgestaut werden. Die Burg wurde wahrscheinlich von den kurmainzischen Vögten, den Grafen von Rieneck, um 1300 erbaut. Sie bestand aus einem „festen Haus“ mit einem heizbaren Gebäudeteil zu Wohnzwecken. Wahrscheinlich gehörte zur Anlage nicht nur die heutige Ruine, sondern auch eine Vorburg, die im Bereich des heutigen großen Hofes Hauenstein lag. Zu ihr gehörten vor allem Ställe, Scheunen und Lagerhallen.
Von dort aus wurde zusammen mit der etwas größeren Burg Mömbris, die oft fälschlicherweise als Womburg bezeichnet wird, und dem Schloss Hüttelngesäß das unter Rienecks Einfluss stehende Gebiet der oberen Kahl und der Lohr gesichert. Bei einem Feldzug gegen Räuber und Diebe im ganzen Umkreis wurde die Burg im Mai 1450 zerstört. Über den früheren Handelsweg, den „Alten Heuweg“, gelangt man zur Ruine Hauenstein, wo man die Mauerreste besichtigen kann. Erhalten sind ein Keller mit Mauern und ein Tonnengewölbe sowie der Rest anstoßender Mauerzüge.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.de/thread.php?threadid=928
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.0745, 9.1875