BurgSankt Andrä-Eitweg

Burgruine Hartneidstein

Burgruine Hartneidstein

Die Burgruine kann besichtigt werden



Die Burg wurde um 1300 durch Hartneid von Weißenegg erbaut. Sie war ein Lehen der Heunburger, doch übergaben sie Dietmar, Otto und Heinrich von Weißenegg bereits 1317 dem Kärntner Herzog Heinrich, um sie sogleich von ihm als landesfürstliches Lehen wieder entgegen zu nehmen.

Hartneidstein war auch Sitz eines Landgerichtes, das die Weissenegger von den Grafen von Heunburg geerbt hatten. Sie verkauften beides 1331 an Ulrich von Wallsee. Als Eberhard von Wallsee, als letzter seiner Familie 1363 starb, vermachte er Hartneidstein seinen Verwandten, den Grafen Hermann und Ulrich von Cilli. Da diese aber mit dem Bistum Bamberg in ständiger Fehde lebten und sogar Wolfsberg bedrohten, griff der Kärntner Herzog ein und erzwang einen Frieden.

Die Grafen von Cilli mussten 1425 Hartneidstein gegen das bambergische Mautenberg an der Drau eintauschen. Auf Hartneidstein waltete ein bambergischer Landrichter seines Amtes, doch zog er gegen Ende des 17. Jahrhunderts in das wesentlich günstiger gelegene Wolfsberg. 1724 wurde der Bergfried noch neu gedeckt, doch begann bald danach der Verfall.

Die Burg blieb bis zum Verkauf der Bamberger Besitzungen in Kärnten 1759 an Kaiserin Maria Theresia im Besitz des Hochstiftes. Als 1825 Hartneidstein mit Wolfsberg von den Brüdern Rosthorn erworben wurde, war es längst Ruine. 1846 übernahm Hugo Graf Henckel von Donnersmarck die Herrschaft Wolfsberg. Seine Familie besitzt das dortige Schloss sowie die Wälder um Hartneidstein noch heute.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.at/ktn/kaernten.html

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 46.7855, 14.9051