BurgKlein Sankt Paul-Grünburg

Burgruine Grünburg

Burgruine Grünburg

Die Burgruine kann besichtigt werden

Die Burg stammt aus dem Hochmittelalter. Gegen Ende des 11. Jahrhunderts saßen hier Ministeriale der Grafen von Görz-Tirol bzw. der Bamberger Bischöfe. Im 12. Jahrhundert lebten hier Dienstleute der Salzburger Erzbischöfe. Urkundlich wurde die Burg erstmals 1217 im besitze der Grünburger (Ulricus de Gruneburch) genannt.

Die Grünburg blieb bis zu ihrem Aussterben im Eigentum der Görzer Grafen. Danach fiel sie an König Friedrich III. Dieser gab sie 1470 als Leibgedinge an Wolfgang Fleck weiter. Auf ihn folgte Hans von Wolkenstein, der die Grünburg vom Kaiser als Lehen erhielt. In den nächsten hundert Jahren gibt es keine Nachrichten über den Wehrbau oder seine Besitzer. Erst 1626 wird vermerkt, dass sie im Besitz des Freiherrn Hans Leonhard von Windischgrätz war.

Drei Jahre später wird Georg Friedrich von Ambthofen als Burgherr erwähnt. Über das weitere Schicksal des Wehrbaues ist nichts bekannt, doch wird die Grünburg mit dem Niedergang des Kärntner Bergbaues in dieser Gegend jede Bedeutung verloren haben. Sie wird wohl bereits im 17. Jahrhundert aufgegeben und verlassen worden sein. In späterer Zeit wurde Grünburg der Herrschaft Eberstein einverleibt. Die Ruine ist heute mit den umliegenden Wäldern Privatbesitz.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.at/ktn/kaernten.html

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 46.8539, 14.5743