BurgFrauenstein-Obermühlbach

Burgruine Freiberg

Burgruine Freiberg

Die Burgruine kann besichtigt werden

Die uralte Feste Freiberg war in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts Sitz der Freiberger, eines Ministerialengeschlechtes. Schon in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts ist das Geschlecht der Freiberger bezeugt. 1181 wird die Burg als „castrum vrieberch“ das erste Mal erwähnt. Der wohl bekannteste Sponheimer, Herzog Bernhard, ließ die Burg auf Freiberg ausbauen und überließ sie seinen Ministerialen, die damals bekannt und gefürchtet waren. Die Ritter von Freiberg waren ursprünglich im Dienst der Gurker und dienten ab dem Jahre 1254 dem Kärntner Herzog.

Gegen Ende des 13. Jahrhunderts verschwor sich der Kärntner Adel gegen den von Tirol aus residierenden Herzog Meinhard. Deshalb entsandte der Herzog seinen Sohn Otto nach Kärnten, der sich in Freiberg niederließ. Dorthin lud er die Kärntner Herren zu Gast, nahm die Überraschten in der Burg gefangen und ließ sie auf dem Hauptplatz von St. Veit öffentlich hinrichten. Die herzogliche Burg wurde ab 1325 Sitz eines umfangreichen Landesgerichtes dessen ursprünglicher Sitz St. Veit gewesen sein dürfte. In der folgenden Zeit wechselte Freiberg öfter seinen Besitzer.

Im Jahre 1982 verkaufte schließlich die Familie Freuthofer die Burgparzelle an den St. Veiter Architekten Robert Caldera. Dieser sanierte die Mauerreste im Vorburgbereich, der schon im 16. Jahrhundert als „öde“ bezeichneten Burg. Auf der Spitze des Felskegels sind noch Reste der ehemaligen Hochburg aus dem 12. Jahrhundert zu finden.

Quelle Text: www.wehrbauten.at

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.at/ktn/kaernten.html

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Lage: 46.7873, 14.3430