Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Frauenburg

Die auf einem Felssporn liegende Frauenburg wurde um 1248 erstmals erwähnt. Ulrich von Liechtenstein hatte sie von seinem Vater als Erbe erhalten.
1268 verlor Ulrich die Burg an König Ottokar, erhielt sie aber später wieder zurück. 1275 folgte sein Sohn Otto als Eigentümer. 1312 kam die Frauenburg in den Besitz der Judenburger Linie des Hauses Liechtenstein. Rudolf IV von Liechtenstein veranlasste gegen Ende des 14. Jahrhunderts die Erweiterung der Anlage. Als 1436 der auf der Frauenburg sitzende Familienzweig ausstarb, erbte der mit den Liechtensteinern verschwägerte Johann III von Stubenberg die Herrschaft. Sie blieb bis 1656 im Besitz seiner Nachkommen. Die neuen Herren ließen die Burg von Pflegern verwalten. 1666 übernahm Johann Adolf Graf Schwarzenberg den Besitz.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde die Herrschaftsverwaltung nach Murau verlegt. Danach begann der Verfall der Anlage. 1861 brannte die Frauenburg aus. 1952 begann man mit ersten Sicherungsarbeiten, denen später umfangreiche Restaurierungsmaßnahmen folgten. Die Ruine gehört noch heute der Familie Schwarzenberg.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.at
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Lage: 47.2049, 14.4369