BurgHopfgarten im Brixental

Burgruine Engelsberg

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Die Burgruine kann besichtigt werden

Die Burg Engelsberg wurde vermutlich um 1225 errichtet. Bischof Konrad III von Regensburg dürfte damals die unter seiner Amtszeit für seine im Oberpinzgau begüterte Familie errichtete Burg dem Bistum übergeben haben. Sie bestand vermutlich nur aus einem Turm, der von einer Wehrmauer umgeben war. Erstmalig urkundlich erwähnt wird sie 1234, als Graf Konrad von Wasserburg durch Bischof Sigfried mit Engelsberg belehnt wurde. 1247 löste das Bistum das Lehensverhältnis und übernahm die Burg wieder in Eigenverwaltung. Seine hier sitzenden Dienstmannen stammten aus dem lokalen Kleinadel und nannten sich „von Engelsberg“.

Die heute noch vorhandenen Mauern stammen aus der Zeit um 1300, als die Regensburger und Salzburger Bischöfe mit der Pinzgauer Familie Felbern in Fehde lagen. Die Burg dürfte damals zerstört, aber bald wieder aufgebaut worden sein. Um 1380 gelangte das gesamte Brixental und damit auch Engelsberg durch Kauf des Erzbischofs Pilgrim II an das Erzbistum Salzburg. Engelsberg wurde Sitz eines Salzburger Propstes. Zu neuerlichen schweren Schäden kam es, als im Bauernkrieg von 1526 aufständische Bauern unter ihrem Führer Matthias Stöckl Engelsberg einnahmen und niederbrannten. Das Erzbistum ließ die Burg nur mehr teilweise erneuern.

Die Burg blieb bis in das 17. Jahrhundert bewohnt. Als die Propstei 1608 mit dem Pfleggericht Itter vereinigt wurde, zog der Propst zuerst nach Itter und dann nach Hopfgarten. Damit begann auch der Verfall der Burg. 1696 diente die Burgruine bereits als Steinbruch für die umliegenden Bauern, die die Ruine praktisch vom Erdboden verschwinden ließen. Erst in den Jahren 2004 bis 2008 fanden archäologische Grabungen statt. Danach wurden die aufgedeckten Mauerteile konserviert. Derzeitiger Eigentümer der Ruine ist Josef Manzl vulgo Unterrainbauer.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 47.4363, 12.1626