Die Burgruine kann besichtigt werden
Burgruine Bornstedt

Die Burg Bornstedt, auch Schweinsberg, Schlossburg, Schweinsburg, genannt, ist die Ruine einer Höhenburg auf einer Höhe im Hornburger Sattel östlich der Gemeinde Bornstedt im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt.
Die Burg gehörte vermutlich schon im 8. Jahrhundert zu den großen Reichsburgen oder einer befestigten Siedlung und wurde um 880 im Hersfelder Zehntverzeichnis als "Brunstediburg" genannt. Im 12. Jahrhundert waren die Herren von "Bornstete" oder "Burnstede" Besitzer der Burg, in der Kaiser Heinrich V. 1115 während der Kämpfe am Welfesholz mit den Sachsen Truppen stationierte. Der erste, der ab 1120 nach der Burg benannten, Besitzer war Esico II. dominus castri Burnstede, der bei Erich Brandenburg, Die Nachkommen Karls des Großen, Seite 77 genannt wird. Das Wappen heute noch lebender Nachkommen von Bornstedt ist die rote Zinnenmauer mit dem Ares (Mauerbrecher) darüber. Nach wechselnden Besitzern kam die Burg von 1301 bis 1780 in den Besitz der Grafen von Mansfeld. Ab 1615 begann die Burg zu verfallen.
Name
Der oft genannte Name Schweinsburg/Schweinsberg geht auf eine Erzählung zurück, nach der die Bewohner der Burg bei einer Belagerung das letzte Schwein nicht schlachteten, sondern es mehrmals täglich zum laut schreien brachten, um vorzutäuschen, sie würden täglich viele Schweine schlachten. Dies demotivierte die Angreifer, die Belagerung wurde abgebrochen.
Anlage+
Die Burgfläche hatte die Größe von 350 mal 200 Meter. Von der ehemaligen Burganlage sind noch der 30 Meter hohe Bergfried auf einer Grundfläche von 9 mal 9 Meter, der einzige Rest der Kernburg, das Eingangstor und deutliche Reste der Ringmauern und des Ringgrabens erhalten.
Auf dem Burghof finden heute Feste statt und eine Burgschänke steht für Feierlichkeiten zur Verfügung.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.4834, 11.4901