Die Reste der Burgruine können besichtigt werden
Burgrest zur Leyen
Die Burg zur Leyen war die Stammburg der Familie von der Leyen, die 1193 mit Fulchmandus de Leia erstmals in Erscheinung tratt. Die in Ürzig ansässige Familie ist jedoch nicht mit der im Raum Koblenz begügerten Familie von der Leyen zu verwechseln. 1239 versprechen Kuno, Hermann, Heinrich und Arnold von der Leyen dem Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden dem Erzstift ihre Burg zu öffnen und ihm als Lehnsleute zu dienen. 1333 trägt der Ritter Heinrich von der Leyen die Burg dem Trierer Erzbischof Balduin von Luxemburg zu Lehen auf. Spätestens Mitte des 15. Jahrhunderts hatte auch die Familie von Kröv Anteile an der Burg von der Leyen inne. Später gehörte den Gangerben zu Ürzig auch die Familie von Burscheid an. 1520 erlangte Otto von der Neuerburg ebenfalls einen Anteil an der Burg. Wann der Adelssitz aufgegeben worden ist, lässt sich nicht mit letzter Sicherheit sagen. Die Moselansichten des frühen 19. Jahrhunderts zeigen bereits nur noch den erhaltenen, in den Felsen eingebauten Turm als Rest der Burg.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Mosel_bei_%C3%9Crzig.JPG
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
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