BurgRinteln - Hohenrode

Burgrest Hünenburg

Burgrest Hünenburg

Die Reste der Burgruine können besichtigt werden

Die Burg Hohenrode, auch Hünenburg genannt, bei Hohenrode im niedersächsischen Landkreis Schaumburg ist eine Ruine einer mittelalterlichen Höhen- und Wallburg im Lipper Bergland.

Die Burg Hohenrode liegt im Naturpark Weserbergland Schaumburg-Hameln 1,4 km (Luftlinie) südsüdöstlich der Dorfkirche des Rintelner Ortsteils Hohenrode. Sie befindet sich in den zum Lipper Bergland gehörenden Rumbecker Höhen auf dem 230,2 m ü. NHN hohen Berg Hünenburg, einem Nordausläufer des Rumbecker Bergs (344,5 m). In nördlichen Richtungen fällt die Landschaft in das Tal der am Bergfuß fließenden Weser ab.

Bereits um 1130 hatten sich die Grafen von Roden mit der Burg Roden beim nahen Hessisch Oldendorf einen Stützpunkt oberhalb der Weser errichtet. Die Burg Hohenrode ließ Graf Konrad I. von Roden um 1170 erbauen. Unterschiedlichen Angaben zufolge zerstörten 1180 oder 1181 Schaumburger Truppen unter Graf Adolf III. von Schaumburg die Burg, da Konrad I. Parteigänger von Herzog Heinrich der Löwe war.

Das Burgareal umfasst ein etwa 55 mal 100 m großes Gelände mit einem großen Plateau, das stellenweise von doppelten, tiefen und von Buschwerk zugewachsenen Burggräben mit Mauerwerkresten begrenzt ist. Im Innern der Anlage befinden sich trichterförmige Einsenkungen, die auf einst unterkellerte Gebäude hindeuten. Außerdem gibt es Spuren eines Turms und Reste einer inneren Quermauer.

Ausgrabungen fanden in den Jahren 1932 bis 1934 statt, wobei verschiedene Fundstücke aus Eisen zutage traten, wie Teile von Messern und Scheren. Bei der gefundenen Keramik ließ sich Kugeltopfware in das 12. Jahrhundert datieren, während Irdengut sowie Siegburger Steinzeug späteren Zeiträumen zugerechnet wird. Das keramische Fundmaterial bezeugt, dass die Burg nach ihrer Zerstörung von 1180 beziehungsweise 1181 bis in das 14. Jahrhundert weiter genutzt wurde. Danach wurden durch Steinraub die meisten oberirdisch sichtbaren Reste der Burg beseitigt.

Verkehr und Wandern+

Die Burgruine Hohenburg kann zum Beispiel von Hohenrode kommend erwandert werden. Am Ende der von der durch die Ortschaft führenden Landstraße (Landesstraße 433) in Richtung Süden abzweigenden Hünenburgstraße liegt ein Parkplatz. Von dort führt ein schmaler Pfad durch Wald aufwärts zur Ruine, die auch von Rinteln-Exten kommend auf einem längeren geologischen Lehrpfad erreicht werden kann.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.de/thread.php?threadid=529

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 52.1614, 9.1577