Privatbesitz
Burghaus Friesdorf

Das Burghaus Friesdorf stammt aus dem 12. Jahrhundert. Es ist eines der ältesten Wohnhäuser im Rheinland und seine Mauern sind im Basaltfundament bis zu 2 m dick. Es war wohl anfangs der adlige Sitz der Ritter von Friesdorf, die zuerst 1139 und zuletzt 1328 urkundlich genannt wurden. Das Turmhaus wurde früher Turmhof genannt, weil zum Wohnhaus Wirtschaftsgebäude gehörten. Auch die alte Kirche Friesdorfs stand dort bis 1888 und der Friedhof lag daneben. Im 14. Jahrhundert kam das Turmhaus in das Eigentum der Benediktinerabtei Siegburg. Der Verwalter war einer der sog. Viermänner, die den Kottenforst beaufsichtigten. Die Abtei Siegburg vergab den Turmhof als Lehen. Das Lehen war begehrt, weil mit dem Ritterhof ein Sitz im kurkölnischen Landtag verbunden war. Ende 1944 wurde das Turmhaus durch eine Luftmine schwer beschädigt und als Wohnhaus wieder aufgebaut.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.de/thread.php?threadid=842
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.6954, 7.1235