KlosterHechlingen am See

Burg Stahelsberg

Burg Stahelsberg

Bodendenkmal

Die Burg Stahelsberg, heute ein Bodendenkmal in Bayern, war einst eine hochmittelalterliche Adelsburg, die später in ein Zisterzienserinnenkloster umgewandelt wurde. Ihre Überreste befinden sich auf dem Schlossberg südlich von Hechlingen in der mittelfränkischen Gemeinde Heidenheim, Bayern. Von der ursprünglichen Anlage sind heute noch der beeindruckende Halsgraben und ein Abschnittswall erhalten, die von ihrer einstigen Bedeutung zeugen.

Geschichte+

Die Errichtung der Burg Stahelsberg wird im 11. Jahrhundert vermutet, und sie diente als Stammsitz der Herren von Stahelsberg. Mit dem Tod von Rupertus de Stahelsberc im Jahr 1197, der auch die erste urkundliche Erwähnung der Burg darstellt, erlosch das Geschlecht. Die Erben, die Edelfreien und späteren Grafen von Truhendingen, planten auf dem Burggelände die Gründung eines Zisterzienserinnenklosters. Bischof Friedrich II. von Parsberg aus Eichstätt bestätigte dieses Vorhaben am 14. August 1245. Das Kloster war ursprünglich bereits vor 1222 in Windsfeld bei Gunzenhausen gegründet worden. Nach einer weiteren Erwähnung im Oktober 1251 wurde es jedoch 1252 aufgrund wirtschaftlicher Gründe und einer Schenkung von Rudolf von Hürnheim-Rauhaus nach Klosterzimmern verlegt. Nach der Umsiedlung der Nonnen verfielen die Klosteranlage und die zugehörige Siedlung auf dem Schlossberg.

Lage+

Die ehemalige Burganlage liegt im südwestlichen Teil des Fränkischen Jura, auf dem 528,3 Meter über Normalhöhennull hohen Schlossberg. Dieser Bergsporn ragt nach Westen in das Tal der Rohrach und liegt etwa 70 Höhenmeter über dem Talgrund. Die Lage ist durch steile Abhänge an drei Seiten geprägt, während die Ostseite in eine leicht ansteigende Hochfläche übergeht.

Vor Ort+

Heute ist die Burg Stahelsberg als Bodendenkmal in Bayern geschützt. Von der einstigen Bebauung sind kaum Spuren sichtbar, lediglich die Ruine einer kleinen Kirche ist an der Nordseite des Geländes zu finden. Der eindrucksvolle Halsgraben und ein Abschnittswall sind die markantesten Überreste der Anlage.

In der Naehe+
  • Ruine Steinhart (Ruine, 3525 m entfernt)
  • Schloss Polsingen (Schloss, 4131 m entfernt)
  • Schloss Trendel (Schloss, 4578 m entfernt)
  • Ruine Hohentrüdingen (Ruine, 5213 m entfernt)

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Derzno / CC BY 3.0 via Wikimedia Commons

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 48.9576, 10.7237