Die Burg kann besichtigt werden
Burg Hochosterwitz

Die Burg Hochosterwitz ist ein herausragendes Wahrzeichen Kärntens und thront majestätisch auf einem 175 Meter hohen Dolomitfelsen. Diese beeindruckende Festung, die sich durch ihre einzigartige Architektur und die berühmten 14 Tore auszeichnet, bietet einen faszinierenden Einblick in die Wehrarchitektur vergangener Jahrhunderte.
Geschichte+
Archäologische Funde belegen, dass der Felsen bereits in der frühen Bronzezeit besiedelt war, mit weiteren Spuren aus der Hallstatt- und La-Tène-Kultur sowie der Römerzeit. Die erste urkundliche Erwähnung des Felskegels als „Astarwizza“ erfolgte im Jahr 860 n. Chr. Bis zur Mitte des 12. Jahrhunderts gehörte die Burg dem Erzbistum Salzburg, bevor sie als landesfürstliches Lehen an die Schenken von Osterwitz überging, in deren Besitz sie bis 1478 verblieb. Ab 1509 wurde die Anlage unter dem Erzbischof von Salzburg umgebaut. Im Jahr 1541 wurde die Burg an Georg von Khevenhüller verpfändet, der sie 1571 erwarb. Unter seiner Ägide erfolgte bis 1586 der umfangreiche Ausbau zur heutigen imposanten Gestalt. Seit dieser Zeit ist die Burg ununterbrochen im Besitz der Familie Khevenhüller.
Lage+
Die Burg Hochosterwitz befindet sich in der Gemeinde St. Georgen am Längsee im Bezirk St. Veit an der Glan, im österreichischen Bundesland Kärnten. Sie liegt auf einer Höhe von etwa 680 m über dem Meeresspiegel.
Vor Ort+
Besucher können die Burg Hochosterwitz von April bis Oktober besichtigen. Der Zugang ist entweder zu Fuß oder über einen Aufzug möglich, wobei der Fußweg zeitweise gesperrt sein kann.
In der Nähe+
- Schloss Niederosterwitz (Schloss), ca. 1.3 km entfernt
- Schloss Rottenstein (Schloss), ca. 3.2 km entfernt
- Stift St. Georgen (Sakralbau), ca. 3.2 km entfernt
- Römische Stadt Noreia (Noricum) (Antike Bauten), ca. 3.9 km entfernt
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.at/ktn/kaernten.html
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 46.7559, 14.4524