Privatbesitz
Burg Freudensee

Burg Freudensee ist ein ehemaliger Herrschaftssitz am gleichnamigen See. Sie gehört zum Stadtgebiet von Hauzenberg im Bayerischen Wald.
Die Frühgeschichte der Burg ist nicht bekannt, sie war wohl im Besitz bischöflicher Ministerialen oder sonstiger Adelsfamilien und möglicherweise längere Zeit verlassen, ehe sie im 15. Jahrhundert in den direkten Besitz des Hochstifts Passau gelangte und wiederhergestellt wurde. Der Passauer Bischof Georg I. von Hohenlohe (1390–1423) ist als Besitzer der Burg bekannt und nutzte es als Jagdschloss. Ab dem 16. Jahrhundert wurde die Burg Freudensee verlassen, das Pfleggericht aufgelassen. Die Weiher wie auch die sonstigen Fischwasser des Gebietes blieben in fürstbischöflichem Besitz und unterstanden dem Landgericht Oberhaus, seit 1786 dem Pflegamt Thyrnau. Das Hochstift Passau kam im Zuge der Säkularisation 1805 zu Bayern. Die Ruine der Burg gelangte im 19. Jahrhundert in den Besitz der Familie Mörtl, die um 1870 aus der ehemaligen Kapelle ein Wohnhaus und anschließend eine Stallung und Scheune errichtete. Die efeuumrankten Gebäude sind bis heute bewohnt.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.6621, 13.6316