Privatbesitz
Burg Esbeck
Die Burg Esbeck war eine Burg in Esbeck im Landkreis Helmstedt, deren einstige Form an den Baulichkeiten eines heutigen Gutshofes erkennbar ist.
Die Burg lag im nordwestlichen Bereich des Dorfes auf einer leichten Anhöhe. Die Burgstelle stellt sich heute als rundes Plateau von etwa 80 Meter Durchmesser dar, auf dem sich im Norden und Westen halbkreisartig angeordnete Wirtschaftsgebäude befinden. Im Osten befindet sich ein zweiflügliges Hauptgebäude, das aus dem 18. Jahrhundert stammt. Die gesamte Anlage wird von einem bis zu 14 Meter breiten Wassergraben umgeben.
Erstmals urkundlich erwähnt wird die Burg Esbeck 1263, als der Bischof von Halberstadt die von Ludolf von Esbeck erworbene Burg an den Markgrafen Johann von Brandenburg verlehnte. 1322 gehörte die Burg Herzog Otto dem Milden. In den Jahren von 1346 bis 1368 kam es laut dem Lehnsbuch der Braunschweiger Herzöge zu zahlreichen weiteren Verpfändungen der Burg durch Herzog Magnus I. Unter den Pfandnehmern finden sich Günzel von Bartensleben sowie die Gebrüder Paridam und Iwan von dem Knesebeck und die von der Asseburg. 1371 erteilte Herzogs Magnus I. der Stadt Braunschweig das Recht, die Burg Esbeck abzubrechen.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.1612, 10.9591