BurgArnstein-Büchold

Burg Büchold

Burg Büchold

Privatbesitz

Das Schloss Büchold, auch Burg Büchold, liegt in Büchold, einem Stadtteil von Arnstein im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart.

Das Schloss blickt als Teil der Gemeinde Büchold auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück.

Erstmals wurde die Höhenburg Büchold („castrum“) urkundlich im Jahre 1299 als Ordensniederlassung des würzburgerischen Johanniterhauses erwähnt. Wenige Jahre danach ging das Anwesen nach hoher Verschuldung der Johanniterkommende in den Besitz der Grafen von Rieneck über und wurde 1364 durch die Herren von Thüngen erworben.

Mehr als 200 Jahre verblieb es mit der gesamten Herrschaft Büchold in deren Besitz; mit dem Hause Thüngen hielt auch der lutherische Glauben in Büchold Einzug.

Im Jahre 1596 übernahm Dietrich Echter von Mespelbrunn Schloss und Herrschaft Büchold, die Gegenreformation begann. Es war die Zeit von Inquisition und Hexenprozessen, die auch Büchold nicht verschonten.

Ende des 17. Jahrhunderts wurde östlich des Schlosses im Stil der damaligen Zeit ein prächtiger Barockgarten angelegt, der über 100 Jahre Bestand hatte. Der Eingang zu dieser in ihrer Zeit als Schmuckstück barocker Gartenkunst bekannten Anlage ist erst 2006 durch den Vereinsring Büchold aufwändig restauriert worden.

Von 1652 bis 1749 war das Schloss Lehnsherrschaft der Familien von Dalberg, von Greifenclau und von Ingelheim. Mit der Auflösung des hochstiftlichen Amtes Büchold geriet das Schloss mit seinen umliegenden Anlagen ab 1769 allmählich in Verfall.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erwarb ein Privatmann die Schlossruine, und für fast 200 Jahre sollte von nun an dessen Familie von diesem Anwesen aus eine Landwirtschaft betreiben die erst im Jahre 2000 ihr Ende fand.

2007 wurde die Schlossruine von der Brauereibesitzerin Dr. Susan Schubert und ihrem Ehemann Henning Glawatz gekauft und von 2008 bis 2009 grundlegend saniert. Sie befindet sich heute nach wie vor im Privatbesitz der Familie Schubert/Glawatz.

Baubeschreibung+

Am Rande des Ortes Büchold markiert bis zum heutigen Tag der runde, 26 Meter hohe romanische Bergfried die Lage des Anwesens, daneben ist der Bering, ein Burggraben, ein Gewölbekeller und weitere historische Gebäudeteile erhalten.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.de/thread.php?threadid=1240

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 50.0113, 9.9508