BurgBlessem

Burg Blessem

Burg Blessem

Privatbesitz

Gesicherte Angaben über die Burg und ihre Besitzer gibt es seit 1363, als Elekt Adolf von der Mark Ludwig von Blessem als Burgmann von Lechenich mit der als Hof zu Blessem bezeichneten Burg belehnte.

Nach mehreren Erbgängen kam der Hof über Iburg, die Tochter Wilhelms von Vlatten 1434 durch Heirat mit Friedrich Scheiffart von Merode an die in Bornheim bei Bonn ansässige Familie der Scheiffart von Merode, in deren Besitz sie über Generationen blieb. Nach mehreren Verkäufen gelangte sie 1611 in den Besitz von Adam von Hambroich und seiner Frau Catharina Spieß von Büllesheim. Das als Adelssitz bezeichnete Gut entsprach nicht der Qualität eines Rittersitzes. Vergebens bemühten sich die Adam von Hambroich, seine Witwe und auch die nachfolgenden Besitzer um Anerkennung des Gutes als abgabenfreier Rittersitz und damit verbunden Befreiung von Kriegslasten. Katharina von Meinerzhagen, die Erbin des Hofes, verkaufte das Gut 1696 zusammen mit ihrem Ehemann Franz von Quentel, dem Besitzer der Weißen Burg in Friesheim, an Prior und Konvent des Dominikanerklosters „Zum heiligen Kreuz“ in Köln.

Infolge der Säkularisation wurde das Hofgut des Dominikanerklosters mit Haus, Gebäuden, Garten, Baumgarten, Wiesen und über 50 Hektar Ackerland 1802 als geistlicher Besitz enteignet und 1808 an Johann Wilhelm Meyer aus Köln verkauft. .

In der „Burg“ wohnt die Eigentümerin, eine Tochter des früheren Burgbesitzers Armin Osterrieth, in dem 1898 als Anbau an den Vorburgtrakt errichteten, inzwischen restaurierten Herrenhaus.

Der Torhaustrakt und die angrenzenden Stallungen sind zu einer Wohnanlage umgebaut worden. Auf dem Burggelände werden zwei Reitställe mit neu erbauten Stallungen betrieben.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 50.8141, 6.7949