Die Burgruine kann besichtigt werden
Bodzentyn Castle

Der Schloss der Krakauer Bischöfe in Bodzentyn (polnisch Zamek Biskupów Krakowskich w Bodzentynie) war die Sommerresidenz der Bischöfe von Krakau in Bodzentyn in der Woiwodschaft Heiligkreuz in Polen.
Geschichte+
Im 14. Jahrhundert errichtete der Krakauer Bischof Bodzenta von Września hier eine gotische Burg. Diese wurde von Bischof Florian von Mokrska und später von Kardinal Zbigniew Oleśnicki ausgebaut. Nach deren Brand im Jahr 1500 ließ Kardinal Friedrich Jagiello die Burg zu einem Renaissance-Schloss umbauen. Ein weiterer Ausbau erfolgte in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts unter den Bischöfen Franciszek Krasiński und Piotr Myszkowski. Unter den Bischöfen Peter Tilicki, Piotr Gembicki, Andrzej Trzebicki und Jan Małachowski begann im 17. Jahrhundert die Barockisierung des Schlosses. Allerdings verlor es ab 1642 an Bedeutung, als die Krakauer Bischöfe zunehmend den Bischofspalast Kielce als Sommerresidenz nutzten. Im 18. Jahrhundert beauftragte Bischof Kajetan Sołtyk Giacomo Fontana mit der Modernisierung des Palastes, es wurde aber nur wenige Arbeiten zu Ende gebracht. 1789 wurde das Schloss verstaatlicht und seither als Speicher und Lazarett genutzt. Seit 1814 war es nicht mehr bewohnt und verfiel bis 1902, als seine Ruine gesichert wurde. Über einen Wiederaufbau wird seit 2023 diskutiert.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jakub Hałun · Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0
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Lage: 50.9420, 20.9514