KlosterSankt Oswald

Benediktinerkloster Sankt Oswald

Benediktinerkloster Sankt Oswald

Pfarrkirche, Pfarrheim, Gasthaus

Das ehemalige Benediktinerkloster Sankt Oswald, ein geschütztes Baudenkmal in Bayern, befindet sich in der Region Freyung-Grafenau in Deutschland. Die Anlage, die im Laufe ihrer Geschichte von verschiedenen Orden bewohnt wurde, entwickelte sich um eine ursprünglich als heilsam angesehene Quelle.

Geschichte+

Die Gründung des Klosters erfolgte im Jahr 1396 durch Landgraf Johann von Leuchtenberg. Zunächst war es bis 1427 das einzige Paulinerkloster in Bayern und erhielt zur wirtschaftlichen Sicherung die Pfarrei des zwanzig Jahre zuvor zur Stadt erhobenen Grafenau. Aufgrund von Konflikten und Überfällen zogen sich die Pauliner zurück. Im Jahr 1431 übertrug Papst Eugen IV. das Kloster an die Augustiner-Chorherren, die es von den Klöstern St. Nikola in Passau und Suben aus besiedelten. Nach dem Tod des letzten Propstes Wolfgang Heigl im Jahr 1563 stand das Kloster leer. Auf Wunsch Herzog Albrechts V. von Bayern entsandte der Abt Paulus Gmainer des Benediktinerklosters Niederaltaich 1567 Mönche nach Sankt Oswald. Die Auflösung des Klosters erfolgte 1803 im Rahmen der Säkularisation.

Lage+

Das Kloster Sankt Oswald liegt in der Gemeinde Sankt Oswald-Riedlhütte im bayerischen Landkreis Freyung-Grafenau.

Vor Ort+

Seit 1817 dient die Anlage als Pfarrkirche und Pfarrheim. Nach einem Brand im Jahr 1876 wurde die heutige Kirche bis 1882 wieder aufgebaut. Auf dem ehemaligen Klostergelände befindet sich heute ein Gasthaus. Jährlich wird in Sankt Oswald der historische Garnsamstag mit einem feierlichen Wallfahrergottesdienst und einem Markt vor der Kirche begangen.

In der Naehe+
  • Ruine Rammelsberg (Ruine, 9621 m)
  • Schloss Eberhardsreuth (Schloss, 9742 m)
  • Schloss Haus (Schloss, 10009 m)
  • Schloss Wolfstein (Schloss, 12305 m)

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Aconcagua / CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 48.8918, 13.4254