KlosterOttobeuren

Benediktinerinnenkloster Klosterwald

Benediktinerinnenkloster Klosterwald

Klosterkirche

Das ehemalige Benediktinerinnenkloster Klosterwald, ein geschütztes Baudenkmal, liegt im bayerischen Unterallgäu und beherbergt die römisch-katholische Klosterkirche St. Anna. Die Anlage ist ein Zeugnis barocker Sakralarchitektur und birgt eine reiche Geschichte, die bis ins Mittelalter zurückreicht.

Geschichte+

Die Ursprünge des Klosters reichen bis ins Jahr 1170 zurück, als eine Kapelle St. Marx im Walde existierte. Diese wurde 1594 abgerissen und an neuer Stelle wiedererrichtet. Im Jahr 1681 erfolgte die Stiftung des Benediktinerinnenklosters St. Anna. Der Bau begann 1685 nach Entwürfen von P. Lambert Katan, wurde jedoch ab 1714 nach Plänen von P. Christoph Vogt fortgesetzt. Die Klosterkirche fand ihre Weihe im Jahr 1729. Nach Kriegsschäden im Jahr 1800 wurde das Kloster 1805 im Zuge der Säkularisation aufgelöst. Eine umfassende Renovierung der Kirche erfolgte 1954.

Lage+

Das Klosterwald befindet sich in Kloster Wald, einem Ortsteil von Ottobeuren im Landkreis Unterallgäu in Bayern, Deutschland.

Vor Ort+

Die Klosterkirche St. Anna ist in den Nordflügel der vierflügeligen Klosteranlage integriert und ragt dort um drei Achsen hervor. Ihr Altarraum ist halbrund geschlossen und von einem Sakristeiumgang umgeben. Das Langhaus ist mit einem Satteldach gedeckt und besitzt eine zweigeschossige Empore. Im Inneren beherbergt die Kirche zahlreiche gefasste Holzfiguren, darunter die Heiligen Maurus und Placidus aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, eine Ährenkleidmadonna und ein ungefasster Kruzifixus um 1500. Der Kreuzweg umfasst 15 Stationen, wobei die letzte im Klostergang zu finden ist. Die Kanzel aus der Zeit um 1800 wird von einer Figur des Evangelisten Markus gekrönt. Der marmorierte Holzaltar von 1729 zeigt lebensgroße Holzfiguren des hl. Benedikt und der Scholastika, mit dem Herz Jesu im Auszug.

In der Naehe+
  • Kloster Ottobeuren (Sakralbau, 3495 m)
  • Schloss Ungerhausen (Schloss, 4528 m)
  • Schloss Holzgünz (Schloss, 6246 m)
  • Schloss Trunkelsberg (Schloss, 6818 m)

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Richard Mayer / CC BY 3.0 via Wikimedia Commons

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 47.9728, 10.2998