Die Reste der Befestigungsanlage können besichtigt werden
Befestigungsanlage Mandling

Eine gefälschte, mit 890 datierte Urkunde versuchte schon im Hochmittelalter den Mandlingpass als Grenze zwischen der österreichischen Herrschaft und Salzburg festzulegen. Der unsichere Grenzverlauf führte jedoch zu dauernden Grenzstreitigkeiten, in deren Folge zunächst von Herzog Albrecht 1287 eine Befestigung von habsburgischer Seite her vorgenommen wurde, die aber zwei Jahre später durch das Fürsterzbistum Salzburg wieder zerstört wurde. Im Jahre 1295 ließ der Salzburger Fürsterzbischof Konrad IV seinerseits die Grenze am Mandlingpass zur Talsperre ausbauen
Zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges wurden die Befestigungen ausgebessert und verstärkt. Nach den Napoleonischen Kriegen und dem endgültigen Verlust der staatlichen Selbständigkeit Salzburgs 1816 verlor die Befestigung ihre Bedeutung, die Wehrmauer verfiel und wurde schließlich teilweise für Straßen- und Bahnbau abgebrochen. Nachdem bereits 2002 ein erster Mauerabschnitt gesichert worden war, folgten seit 2004 eine Reihe von Voruntersuchungen der Wehranlage. In enger Zusammenarbeit mit den Grundeigentümern und mit finanzieller Förderung durch Bundesdenkmalamt, Land Salzburg und Gemeinde Radstadt gelang es, diese geschichtsträchtige Wehranlage auch für die Zukunft in ihrem Bestand zu sichern.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.at
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.4047, 13.5739