Steinmauer
Augustinerkloster Königsberg
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Das ehemalige Augustinerkloster Königsberg in den Haßbergen, Bayern, war einst ein bedeutendes religiöses Zentrum und zeugt heute von einer bewegten Geschichte, die eng mit der Reformation verbunden ist.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters, das der Heiligen Maria geweiht war, erfolgte im Jahr 1363 durch Kunigunde von Sternberg, eine Bestätigung durch Papst Urban V. folgte. Bereits 1366 erließ Sophia, die verwitwete Markgräfin von Brandenburg, dem Konvent alle Lehensverpflichtungen und stiftete einen Altar, weitere Unterstützung kam von Sophia, Gräfin von Henneberg. Der Bau der Klosterkirche wurde 1391 abgeschlossen. Adelige aus der Region, darunter die Truchsesse von Wetzhausen, förderten das Kloster durch Rechte und Mittel, die auch den Ausbau der Kirche ermöglichten. Heinrich de Augea (Aub) wurde 1368 zum ersten Prior gewählt. Die Mönche engagierten sich in der Seelsorge der Umgebung. Obwohl sich der Konvent früh zur strengen Observanz bekannte, war die Reformbewegung des Ordens umstritten. Martin Luther soll das Kloster 1518 besucht haben. 1524 verließ der letzte Prior, Georg Büttner, den Orden und wurde evangelischer Pfarrer. Im Bauernkrieg 1525 wurde das bereits baufällige Kloster geplündert, was viele Mönche zum Verlassen bewog. 1528, im Jahr der Auflösung, war Nikolaus Fleischmann der letzte Bewohner. Die Gebäude fielen an die Herren von Coburg und verfielen; 1610 war der Kreuzgang noch erkennbar.
Lage+
Das Kloster befand sich in Königsberg in Bayern, einer Gemeinde in der Region Haßberge.
Vor Ort+
Heute ist von der einstigen Anlage gegenüber der evangelischen Friedhofskapelle St. Burkhard lediglich eine alte Steinmauer erhalten geblieben.
In der Naehe+
- Ruine Königsberg (Ruine, 631 m)
- Ruine Bramberg (Ruine, 5488 m)
- Schloss Bettenburg (Schloss, 7888 m)
- Kloster Kreuztal Marburghausen (Sakralbau, 8160 m)
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.0840, 10.5682