KlosterNeresheim

Abtei Neresheim

Abtei Neresheim

Klosterbetrieb

Die Abtei Neresheim, ein Benediktinerkloster auf dem Ulrichsberg im Ostalbkreis, thront in beherrschender Lage über der Stadt Neresheim und dem Härtsfeld. Ihr Kirchengebäude, ein Spätwerk Balthasar Neumanns mit Fresken von Martin Knoller, zählt zu den bedeutendsten spätbarocken Sakralbauten Deutschlands.

Geschichte+

Die Gründung der Abtei Neresheim erfolgte im Jahr 1095 durch Graf Hartmann I. von Dillingen und seine Frau Adelheid von Winterthur-Kyburg als Stift für Augustiner-Chorherren auf der Burg Neresheim. Bereits 1106 wurde die Gemeinschaft in eine Benediktinerabtei umgewandelt und schloss sich der Hirsauer Reform an. Die ersten Mönche kamen aus der Abtei Petershausen, später auch aus Zwiefalten. Neben der männlichen Gemeinschaft existierte bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts auch ein Frauenkonvent. Über Jahrhunderte hinweg war die Abtei in Rechtsstreitigkeiten um ihren Status verwickelt, insbesondere nach dem Aussterben der Dillinger Grafen im Jahr 1258. Das Kloster, das die Patrozinien Salvator, Maria, Ulrich und Afra trug, wurde im Laufe seiner Geschichte mehrfach durch Brände und Kriege, darunter den Schmalkaldischen Krieg, den Dreißigjährigen Krieg und die Revolutionskriege, in Mitleidenschaft gezogen. Im Jahr 1802 wurde die Abtei Neresheim säkularisiert.

Lage+

Das Kloster Neresheim befindet sich oberhalb der Stadt Neresheim im Ostalbkreis in Baden-Württemberg, Deutschland, auf einer Höhe von etwa 592 Metern über dem Meeresspiegel.

Vor Ort+

Die Abtei Neresheim ist heute ein aktives Benediktinerkloster der Beuroner Benediktiner-Kongregation. Die beeindruckende Klosteranlage mit ihrer spätbarocken Kirche ist ein Zeugnis ihrer langen Geschichte.

In der Naehe+
  • Burg Katzenstein (Burg, ca. 5033 m entfernt)
  • Schloss Taxis (Schloss, ca. 7477 m entfernt)
  • Schloss Eglingen (Schloss, ca. 8076 m entfernt)
  • Kartause Christgarten (Kloster, ca. 9273 m entfernt)

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 48.7559, 10.3437