Das Kloster kann besichtigt werden
Abbaye de Gourdon

Das Kloster Sainte-Marie-de-Gourdon (lat. Abbatia Gordonium; franz. auch: Abbaye de Léobard oder Abbaye Nouvelle) ist eine ehemalige Zisterzienserabtei in der Gemeinde Léobard im Département Lot in der Region Okzitanien in Frankreich.
Die Anlage liegt rund 8 km südwestlich der Stadt Gourdon, an einem Hang auf der Südseite des Flüsschens Céou, bei der Ortschaft L’Abbaye, auf einem Pech-Gisbert genannten Kalksporn (ähnlich wie die Abtei Le Thoronet).
Geschichte+
Das Kloster wurde im Jahr 1242 als Tochterkloster von Kloster Obazine aus der Filiation von Kloster Cîteaux auf Grund einer Stiftung von Guillaume de Gourdon, des Herrn von Salviac, der der Zugehörigkeit zu den Katharern bezichtigt worden sein soll, gegründet. Ein früherer Gründungsversuch soll schon um 1150 in St-Martin-le-Désarnat stattgefunden haben. Der erste Abt war Odo von Ventadour. Er ließ die Umfassungsmauer errichten, deren Südabschnitt noch fast unversehrt erhalten ist. Die Abtei, die im Hundertjährigen Krieg beschädigt wurde, erlangte nie größere Bedeutung. 1477 zählte sie nurmehr einen Mönch und in der Folgezeit nie mehr als zwei Mönche. Bereits im 17.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Michel Chanaud
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Lage: 44.7088, 1.3080